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KI-Assistenten & LLM-Plattformen

meinGPT: Funktionen, Preise, DSGVO-Fakten

Zuletzt aktualisiert am · Julius Saffarin

Kurz gesagt

meinGPT der SelectCode GmbH aus Unterhaching bei München bündelt Sprachmodelle mehrerer Hersteller in einer Oberfläche für mittelständische Unternehmen und ergänzt sie um Assistenten, Dateiarbeit und Anbindungen an gängige Bürosoftware. Die KI-Verarbeitung läuft laut Anbieter in Rechenzentren von Hetzner in Deutschland; eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 ist auf der Sicherheitsseite genannt. Abgerechnet wird pro Nutzer mit fallender Staffel, dazu kommt ein separates Nutzungsbudget für die Modelle.

  • EU-Hosting
  • AVV verfügbar
  • ISO 27001

Was ist meinGPT?

meinGPT der SelectCode GmbH aus Unterhaching bei München ist eine KI-Plattform für den Mittelstand. Sie bündelt Sprachmodelle mehrerer Hersteller in einer Oberfläche und ergänzt sie um Assistenten, Dateiarbeit, Meetings und eine zentrale Verwaltung für Konten und Kosten.

Die KI-Verarbeitung läuft laut Anbieter in Rechenzentren von Hetzner in Deutschland; eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 ist auf der Sicherheitsseite genannt. Abgerechnet wird pro Nutzer mit einer fallenden Staffel, dazu kommt ein separates Nutzungsbudget für die Modelle, das entweder fest je Nutzer oder als gemeinsames Budget gebucht wird.

Als Referenzen nennt die Website LAUDA, ifm, Sana Kliniken und ZDF Studios; weitere, laut Unterseite genannte Logos haben wir mit geringerer Prüftiefe abgeglichen. Neben der Kernplattform bietet der Anbieter mit Outpost ein separates Zusatzprodukt, das lokale Dateien und Dienste per ausgehender Verbindung mit der meinGPT-Cloud verbindet.

Für wen eignet sich meinGPT?

meinGPT passt für mittelständische Unternehmen, denen deutsche Rechenzentren und eine vom Anbieter genannte Zertifizierung nach ISO 27001 wichtig sind und die viele Nutzer ausstatten wollen: Die Staffelpreise fallen bei wachsender Nutzerzahl bis auf 5,40 € pro Nutzer und Monat. Die breite Liste an Anbindungen an Microsoft 365, Google Workspace und gängige CRM- und Projektsysteme passt zu Unternehmen mit heterogener Systemlandschaft.

Weniger passend ist meinGPT, wenn Sie vor Vertragsschluss einen öffentlich abrufbaren Auftragsverarbeitungsvertrag sehen wollen oder eine Zertifizierung nach SOC 2 voraussetzen: Beides liegt auf den geprüften Seiten nicht vor. Auch wer ein festes Monatsbudget ohne separate Modellkosten sucht, muss das zusätzliche Nutzungsbudget einkalkulieren.

meinGPT passt, wenn …

  • deutsche Rechenzentren und eine ISO-27001-Zertifizierung des Anbieters auf Ihrer Prüfliste stehen
  • Sie viele Nutzer ausstatten wollen und von fallenden Staffelpreisen profitieren
  • Anbindungen an Microsoft 365, Google Workspace oder CRM-Systeme wichtig sind

Was kostet meinGPT?

Laut Preisseite kostet meinGPT gestaffelt nach Nutzerzahl (monatlicher Vergleichswert bei jährlicher Zahlung): 18 € pro Nutzer und Monat für 1 bis 50 Nutzer, 13,50 € für 51 bis 100, 9,90 € für 101 bis 250, 7,20 € für 251 bis 500 und 5,40 € ab 501 Nutzern. Hinzu kommt ein separates Modell-Nutzungsbudget, laut Anbieter fest mit 9 € pro Nutzer oder als gemeinsames Budget mit einem Planungswert von 2,31 € pro Nutzer; ein optionales Governance-Modul kostet 1,35 € pro Nutzer und Monat. Stand 09/2026.

Einen dauerhaften Free-Plan für die Kernplattform gibt es nicht. Laut AGB sind Test- und Demolizenzen auf bis zu sieben Tage beschränkt, sofern nichts anderes vereinbart ist. Lassen Sie sich vor Vertragsschluss vorrechnen, was Staffelpreis und Modellbudget zusammen für Ihre erwartete Nutzerzahl bedeuten.

Hosting, Datenschutz und Nachweise

Die KI-Verarbeitung läuft laut Sicherheitsseite in Rechenzentren von Hetzner in Deutschland. Die Website selbst nutzt zusätzlich das Cloudflare-CDN, das auch Verarbeitung in den USA einschließt, abgesichert über Standardvertragsklauseln; das betrifft laut Anbieter die Website-Infrastruktur, nicht die eigentliche Produktverarbeitung.

Eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 wird auf der Sicherheitsseite genannt, das Zertifikat selbst ist nach E-Mail-Anfrage einsehbar. Eine Zertifizierung nach SOC 2 haben wir auf den geprüften Seiten nicht gefunden. Ein öffentlich herunterladbares Muster für den Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es nicht, stattdessen eine Anfrageseite; echtes On-Premise-Hosting ist nicht belegt, nur die separate Cloud-Anbindung Outpost. Deutschsprachiger Support ist nicht wörtlich zugesichert, Kontaktseite und Firmensitz sind aber deutsch. Stand 09/2026.

Vorteile und Nachteile aus dem Prüfprotokoll

VorteileNachteile
KI-Verarbeitung bei Hetzner in Deutschland laut AnbieterModellnutzung wird zusätzlich über ein separates Budget abgerechnet
ISO/IEC 27001:2022 auf der Sicherheitsseite genanntAuftragsverarbeitungsvertrag nur auf Anfrage, nicht öffentlich abrufbar (Stand 09/2026)
Staffelpreise öffentlich, fallend bis 5,40 € pro NutzerSOC 2 nicht genannt
Breite Liste an Anbindungen und ModellenBetrieb im eigenen Rechenzentrum nicht belegt

Integrationen und Einführung

Belegte Integrationen sind unter anderem Microsoft 365 (Outlook, Teams, SharePoint, OneDrive), Google Workspace, Salesforce, HubSpot, Notion, GitHub, Jira und Confluence; die Website spricht von 16 direkten Anbindungen sowie zusätzlichen Wegen über MCP-Server und Outpost.

Ein möglicher Ablauf: Pilotgruppe mit einer der unteren Staffelstufen, Modellbudget in der Pilotphase beobachten, dann Entscheidung zwischen festem und gemeinsamem Budget sowie über das optionale Governance-Modul. Fragen Sie AVV und ISO-27001-Nachweis vor Vertragsschluss aktiv an, da beide nicht standardmäßig öffentlich einsehbar sind.

Alternativen zu meinGPT

Aus derselben Kategorie unserer Auswahl kommen je nach Anforderung in Frage:

  • ChatGPT Business und Enterprise ChatGPT von OpenAI in den Unternehmenstarifen Business und Enterprise, mit zentraler Verwaltung, SSO und Konnektoren zu Microsoft 365, Google Workspace, Slack und GitHub.
  • Custodos KI-Plattform für Unternehmen im DACH-Raum: mehrere Sprachmodelle unter einer Oberfläche, Firmenwissen, Assistenten und Workflows, Hosting laut Anbieter in der EU oder der Schweiz.
  • DeutschlandGPT Datenschutzorientierte KI-Plattform mit Multi-Modell-Chat, Workflows, Assistenten, Office-Add-ins und API auf deutschen Servern.

Den vollständigen Vergleich unserer Auswahl mit Überblickstabelle finden Sie auf KI-Assistenten & LLM-Plattformen.

Häufige Fragen

Wo werden Daten bei meinGPT verarbeitet?

Die KI-Verarbeitung läuft laut Anbieter in Rechenzentren von Hetzner in Deutschland. Die Website selbst nutzt zusätzlich das Cloudflare-CDN mit Verarbeitung auch in den USA. Stand 09/2026.

Was kostet meinGPT?

Gestaffelt von 18 € pro Nutzer und Monat (1 bis 50 Nutzer) bis 5,40 € ab 501 Nutzern, jeweils zuzüglich eines separaten Modell-Nutzungsbudgets. Stand 09/2026.

Hat meinGPT einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Ein öffentlich herunterladbares Muster gibt es nicht, nur eine Anfrageseite. Die Verarbeitung erfolgt laut Anbieter auf Grundlage eines Vertrages nach Art. 28 DSGVO, den Sie separat anfordern müssen.

Nennt meinGPT eine Zertifizierung nach ISO 27001?

Ja, laut Sicherheitsseite nennt der Anbieter eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 für sein Informationssicherheits-Managementsystem; das Zertifikat selbst ist nach E-Mail-Anfrage einsehbar. Eine Zertifizierung nach SOC 2 haben wir nicht gefunden.

Gibt es bei meinGPT einen Free-Plan?

Für die Kernplattform nicht. Laut AGB sind Test- und Demolizenzen auf bis zu sieben Tage beschränkt, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Welche Modelle bietet meinGPT an?

Laut Modell-Dokumentation unter anderem Modelle von OpenAI, Anthropic, Google und Mistral sowie DeepSeek und Kimi. Anthropic-Modelle laufen laut Anbieter über Google Vertex.