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Marketing & Vertrieb

KI für Marketing und Vertrieb im Vergleich

Zuletzt aktualisiert am · Aidan Faes

KI für Marketing und Vertrieb übernimmt in der Praxis vier Aufgaben: Texte entwerfen, übersetzen, Videos erzeugen und eingehende Aufträge erfassen. Wir vergleichen vier geprüfte Lösungen unserer Auswahl — neuroflash (Texte und Bilder), DeepL (Übersetzung und Schreibassistent), Synthesia (Video) und Workist (Auftragserfassung ins ERP). Einstiegspreise reichen von kostenlosen Basisversionen bis 42 € monatlich; Workist rechnet nach Dokumenten auf Anfrage. Entscheidend sind der konkrete Prozess, der AV-Vertrag und die Frage, wer KI-Ergebnisse vor der Veröffentlichung prüft.

KI für Marketing und Vertrieb ist keine einzelne Softwarekategorie, sondern ein Sammelbegriff für Werkzeuge, die wiederkehrende Produktions- und Erfassungsarbeit rund um den Kundenkontakt übernehmen. Wir unterscheiden vier Teilbereiche: Text-KI entwirft und variiert Kampagnentexte, Produktbeschreibungen und Social-Media-Beiträge. Übersetzungs-KI überträgt Angebote, Dokumentationen und Korrespondenz in andere Sprachen und verbessert Formulierungen. Video-KI erzeugt Schulungs- und Produktvideos aus Text, mit Avataren und Sprachausgabe. Auftragserfassung liest eingehende Bestellungen, Anfragen und Auftragsbestätigungen aus E-Mails und PDFs aus und überträgt sie ins ERP — die unscheinbarste, aber im Innendienst oft wertvollste Anwendung.

Der Kundenkontakt ist mit 88 % (Bitkom, 2025) der KI-nutzenden Unternehmen der häufigste Einsatzbereich überhaupt. Gleichzeitig nennen Nicht-Nutzer fehlendes technisches Know-how mit 53 % (Bitkom, 2025) als Hemmnis — gerade in Marketing und Vertrieb, wo Werkzeuge schnell ausprobiert, aber selten sauber eingeführt werden. Dieser Vergleich umfasst die vier Lösungen unserer Auswahl, die die Aufnahmekriterien erfüllen. Er ersetzt keinen eigenen Test, dokumentiert aber Preise, Hosting und Nachweise mit Quelle und Stand-Datum.

Welche Lösungen vergleichen wir hier?

Die folgende Tabelle zeigt die 4 Lösungen dieser Kategorie, die unsere Aufnahmekriterien erfüllen — alphabetisch, ohne Rangfolge. Alle Angaben stammen von den Anbieter-Websites und tragen ein Stand-Datum; „nicht belegt“ heißt: auf der Website nicht gefunden, nicht „nicht vorhanden“.

Tabelle seitlich scrollbar — erste Spalte bleibt stehen.

LösungPreis-EinstiegHostingAVVISO 27001On-PremisePassend für
DeepLKöln, Deutschlandöffentliche Preisliste auf der Anbieter-Website; beim Prüflauf nicht maschinell auslesbar (Stand 08/2026)nicht belegtjanicht belegtTeams, die regelmäßig Angebote, Dokumentationen und Texte übersetzen oder sprachlich verbessern
neuroflashHamburg, DeutschlandEssential 42 €/Monat; Pro 84 € pro Nutzer/Monat; Enterprise auf AnfrageServer in Deutschland laut Anbieter; Hoster nicht genanntjanicht belegtMarketing-Teams, die Kampagnentexte und Bilder mit kleinem Budget produzieren
SynthesiaLondon, Vereinigtes KönigreichStarter 18 $/Monat bei jährlicher Zahlung (29 $ monatlich); Free-Plan vorhandennicht belegtjanicht belegtUnternehmen, die Schulungs- und Produktvideos in mehreren Sprachen ohne Dreh brauchen
WorkistBerlin, Deutschlandauf Anfrage (Pläne Core/Professional/Enterprise, Abrechnung nach Dokumenten pro Jahr; Mindestlaufzeit 12 Monate)EU-Hosting in Frankfurt (SaaS); Cloud-Anbieter nicht genanntjanicht belegtVertriebsinnendienst, der Bestellungen manuell ins ERP überträgt

Anbieterangaben laut Anbieter-Websites, Stand 08/2026. „–“ = auf der Anbieter-Website nicht belegt. Reihenfolge alphabetisch, keine Rangfolge.

Die Lösungen im Einzelnen

Je Lösung: Einordnung, geprüfte Merkmale, Preis-Einstieg mit Stand, Vor- und Nachteile aus dem Prüfprotokoll und eine kurze Passt-wenn-Liste. Ausführlichere Profile finden Sie über den jeweiligen Link.

D

DeepL

KI-Übersetzung (DeepL Pro) und KI-Schreibassistent (DeepL Write) für Teams mit Office- und Browser-Integrationen.

  • ISO 27001
  • SOC 2
Preis-Einstieg
öffentliche Preisliste auf der Anbieter-Website; beim Prüflauf nicht maschinell auslesbar (Stand 08/2026)
Hosting
nicht belegt
Zielgröße
jede Größe (1 bis über 1.000 Mitarbeitende)
Integrationen
Microsoft Word, Microsoft 365, Google Workspace, Chrome, Firefox

Stand: 08/2026 · Quelle: Anbieter-Website

Vorteile

  • Deutscher Anbieter
  • ISO 27001 und SOC 2 Typ II genannt
  • Integrationen in Office und Browser
  • Kostenlose Basisversion

Nachteile

  • Preise auf der Website nicht maschinell auslesbar (Stand 08/2026)
  • Rechenzentrumsstandort und AV-Vertrag nicht belegt
  • Kein Allzweck-Assistent

Passt, wenn …

  • Sie regelmäßig Angebote, Dokumentationen oder Marketingtexte in andere Sprachen bringen
  • Sie ein Werkzeug für alle Mitarbeitenden ohne Einführungsprojekt wollen
  • deutscher Anbieter und Sicherheitsnachweise wichtiger sind als Modellvielfalt
N

neuroflash

KI-Plattform für Marketing-Inhalte (Text und Bild) mit Zielgruppen-Simulation.

  • EU-Hosting
  • ISO 27001
Preis-Einstieg
Essential 42 €/Monat; Pro 84 € pro Nutzer/Monat; Enterprise auf Anfrage
Hosting
Server in Deutschland laut Anbieter; Hoster nicht genannt
Zielgröße
1 bis 249 Mitarbeitende
Integrationen
Chrome-Erweiterung, Firefox-Erweiterung, API, MCP

Stand: 08/2026 · Quelle: Anbieter-Website

Vorteile

  • Deutscher Anbieter, Server in Deutschland
  • ISO 27001 genannt
  • Günstiger Einstieg
  • Zielgruppen-Simulation als Besonderheit

Nachteile

  • AV-Vertrag nicht gefunden
  • Essential-Preis: Einheit pro Nutzer nicht eindeutig
  • Kein Free-Plan

Passt, wenn …

  • Ihr Marketing-Team regelmäßig Texte und Bilder für Kampagnen produziert
  • Sie ein deutsches Werkzeug mit Servern in Deutschland bevorzugen
  • ein kleines monatliches Budget reicht
S

Synthesia

KI-Videoplattform für Schulungs-, Vertriebs- und Marketingvideos mit Avataren und Sprachausgabe in über 160 Sprachen.

  • AVV verfügbar
  • SOC 2
Preis-Einstieg
Starter 18 $/Monat bei jährlicher Zahlung (29 $ monatlich); Free-Plan vorhanden
Hosting
nicht belegt
Zielgröße
ab 2 Mitarbeitenden
Integrationen
PowerPoint, SCORM, LMS, API

Stand: 08/2026 · Quelle: Anbieter-Website

Vorteile

  • Videos ohne Studio und Dreh
  • Free-Plan und niedriger Einstieg
  • Öffentlicher AV-Vertrag, SOC 2 Typ II

Nachteile

  • Hosting-Region nicht belegt
  • ISO 27001 nicht belegt
  • Preise in USD, Sitz außerhalb der EU

Passt, wenn …

  • Sie Schulungs- oder Produktvideos in mehreren Sprachen ohne Dreh produzieren wollen
  • Inhalte häufig aktualisiert werden müssen
  • ein britischer Anbieter mit SOC 2 und AVV für Sie in Frage kommt
W

Workist

KI-Agent für den Vertriebsinnendienst, der Aufträge, Anfragen und Auftragsbestätigungen automatisch ausliest und ins ERP überträgt.

  • EU-Hosting
  • AVV verfügbar
  • SOC 2
Preis-Einstieg
auf Anfrage (Pläne Core/Professional/Enterprise, Abrechnung nach Dokumenten pro Jahr; Mindestlaufzeit 12 Monate)
Hosting
EU-Hosting in Frankfurt (SaaS); Cloud-Anbieter nicht genannt
Zielgröße
ab 50 Mitarbeitenden
Integrationen
SAP S/4HANA, SAP ECC, Microsoft Dynamics 365 Business Central, Oracle NetSuite, Sage 100/200

Stand: 08/2026 · Quelle: Anbieter-Website

Vorteile

  • Spezialisiert auf Auftragserfassung
  • Direkte ERP-Integrationen
  • EU-Hosting in Frankfurt und AV-Vertrag angegeben
  • SOC 2 genannt

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise, 12 Monate Mindestlaufzeit
  • ISO 27001 nicht belegt
  • Eingangsrechnungen nicht als Anwendungsfall belegt

Passt, wenn …

  • Ihr Innendienst täglich Bestellungen manuell ins ERP abtippt
  • Sie SAP, Dynamics, NetSuite, Sage oder proALPHA einsetzen
  • Sie einen spezialisierten Prozess statt einer generischen IDP-Plattform suchen

Welcher Teilbereich bringt zuerst etwas?

Beginnen Sie bei dem Prozess, der am meisten manuelle Zeit kostet und am wenigsten Kundenkontakt hat. Im Vertriebsinnendienst ist das häufig die Auftragserfassung: Bestellungen kommen als PDF oder E-Mail und werden ins ERP abgetippt — Workist ist auf genau diesen Schritt spezialisiert und nennt Anbindungen an SAP, Microsoft Dynamics, NetSuite, Sage und proALPHA. Im Marketing ist es meist die Produktion von Textvarianten, Übersetzungen und Schulungsinhalten: neuroflash für Texte und Bilder, DeepL für Übersetzung und Schreibassistenz, Synthesia für Videos. Ein Werkzeug für ein Team, vier Wochen, ein messbares Ziel — danach erweitern. Wer zuerst alle vier Bereiche gleichzeitig anfasst, führt keines sauber ein.

Wer prüft, was die KI produziert?

Jedes KI-Ergebnis, das nach außen geht, braucht eine verantwortliche Person. Für Marketingtexte heißt das: Faktencheck von Produktangaben, Preisen und rechtlich relevanten Aussagen (Garantien, Vergleiche mit Wettbewerbern, Gesundheitsversprechen) vor der Veröffentlichung. Für Übersetzungen: Lektorat bei Verträgen und Sicherheitstexten. Für Videos mit Avataren: Freigabe von Inhalt und Darstellung. Für die Auftragserfassung: Stichproben und Schwellenwerte, ab denen ein Mensch bestätigt. Legen Sie diese Prüfschritte in Ihrer KI-Richtlinie fest, bevor das erste Werkzeug produktiv geht.

Müssen KI-Inhalte gekennzeichnet werden?

Für die meisten Marketing- und Vertriebsinhalte gibt es keine pauschale Kennzeichnungspflicht. Die Transparenzpflichten der KI-Verordnung in Art. 50 zielen auf Systeme, die direkt mit Menschen interagieren, und auf bestimmte synthetische Inhalte: KI-Systeme, die direkt mit Menschen interagieren, müssen so gestaltet sein, dass die betroffenen Personen informiert werden, dass sie mit einem KI-System interagieren — es sei denn, das ist offensichtlich. Relevant wird das, wenn Sie Chatbots im Vertrieb einsetzen oder Videos mit realistisch wirkenden Avataren veröffentlichen. Ob und ab wann welche Pflicht für Ihren Fall greift, lassen Sie rechtlich einordnen — die Fristen der Verordnung wurden 2026 durch den Digital Omnibus teilweise verschoben (Stand 08/2026). Hintergrund auf EU AI Act: Pflichten für den Mittelstand.

Welche Daten dürfen in die Werkzeuge?

Werbetexte ohne Personenbezug sind datenschutzrechtlich unkritisch; Kundenkorrespondenz, Bestellungen mit Ansprechpartnern und CRM-Auszüge sind es nicht. Sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, brauchen Sie eine Rechtsgrundlage und einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO). In unserer Auswahl verlinkt Synthesia den AV-Vertrag öffentlich, Workist nennt ihn auf der Website; bei DeepL und neuroflash haben wir ihn beim Prüflauf nicht gefunden. Zu den Standorten: neuroflash nennt Server in Deutschland, Workist EU-Hosting in Frankfurt; DeepL und Synthesia machen auf den geprüften Seiten keine Angabe zur Region. Synthesia hat seinen Sitz in London, also außerhalb der EU — prüfen Sie die Drittlandregeln (Art. 44 ff. DSGVO). Mehr auf KI und DSGVO.

Was kosten die Werkzeuge im Gesamtbild?

Die Lizenzen sind in dieser Kategorie vergleichsweise günstig, die Einführung nicht. neuroflash beginnt bei 42 € monatlich, Synthesia bei 18 $ monatlich bei jährlicher Zahlung, DeepL bietet eine kostenlose Basisversion (Pro-Preise beim Prüflauf nicht auslesbar); alle Stand 08/2026. Workist nennt keine Listenpreise, rechnet nach Dokumenten pro Jahr und verlangt zwölf Monate Mindestlaufzeit — hier steht dem Preis ein Integrationsprojekt mit dem ERP gegenüber. Rechnen Sie die eingesparten Stunden gegen, nicht nur die Lizenz: Der Zeitersparnis-Rechner zeigt, ab wann sich ein Werkzeug trägt. Eine Übersicht über Preismodelle je Kategorie gibt Was KI im Unternehmen kostet.

Wie unterscheiden sich die vier Lösungen im Betrieb?

Drei der vier Lösungen sind Self-Service-Werkzeuge, eine ist ein Integrationsprojekt. neuroflash, DeepL und Synthesia werden per Konto gebucht und laufen im Browser oder als Erweiterung in Word, Microsoft 365, Google Workspace, Chrome oder PowerPoint; die Einführung besteht aus Kontoanlage, Freigaberegeln und einer kurzen Einweisung. Workist dagegen wird an Ihr ERP angebunden — SAP S/4HANA, SAP ECC, Microsoft Dynamics 365 Business Central, Oracle NetSuite, Sage oder proALPHA — und braucht dafür IT-Kapazität, Testdaten und eine Abstimmung mit dem Innendienst, welche Bestellungen automatisch durchlaufen und welche ein Mensch bestätigt. Planen Sie für die drei Self-Service-Werkzeuge zwei bis vier Wochen bis zum Regelbetrieb ein, für Workist ein Projekt mit mehreren Monaten Vorlauf und zwölf Monaten Mindestlaufzeit.

Welche Nachweise nennen die Anbieter?

DeepL nennt ISO 27001 und SOC 2 Typ II auf seiner Website, neuroflash ISO 27001 (2022), Synthesia SOC 2 Typ II, Workist SOC 2. Die Zertifikate selbst haben wir nicht eingesehen; ein Nachweis betrifft das Sicherheitsmanagement des Anbieters, nicht automatisch Ihre konkreten Datenflüsse. Deutschsprachiger Support ist bei keiner der vier Lösungen auf den geprüften Seiten wörtlich zugesichert, obwohl DeepL und neuroflash deutsche Anbieter sind. Fragen Sie Supportsprache, Reaktionszeiten und Ansprechpartner vor Vertragsschluss ab, besonders bei Workist, wo ein laufendes ERP-Projekt betreut werden muss. Alle Angaben Stand 08/2026.

Was ist vor der Einführung zu klären?

Checkliste vor dem Pilot

  • Einen Prozess mit messbarem Zeitaufwand wählen (Bestellungen pro Tag, Texte pro Woche, Übersetzungen pro Monat).
  • Freigabe-Regel festlegen: Wer prüft KI-Ergebnisse, bevor sie an Kunden oder in die Öffentlichkeit gehen?
  • AV-Vertrag anfragen, wenn Kundendaten verarbeitet werden — bei DeepL und neuroflash war er auf der Website nicht belegt.
  • Markensprache und Tabus dokumentieren, damit Text-KI nicht am Unternehmen vorbeischreibt.
  • Bei Videos mit Avataren: Kennzeichnung und Freigabe klären, bevor das erste Video veröffentlicht wird.
  • Bei Auftragserfassung: ERP-Anbindung und Schwellenwerte für manuelle Bestätigung mit IT und Innendienst abstimmen.

Häufige Fehler bei der Auswahl

  • Ungeprüfte Texte veröffentlichen. KI formuliert überzeugend, auch wenn Produktangaben oder rechtliche Aussagen falsch sind. Ohne Freigabeprozess wird aus Zeitersparnis ein Haftungsrisiko.
  • Kundendaten in Gratis-Konten eingeben. Kostenlose Basisversionen sind zum Ausprobieren da, nicht für Korrespondenz mit Namen und Adressen.
  • Werkzeug vor Prozess wählen. Wer ein Video-Tool kauft, bevor klar ist, wer Videos braucht, hat ein Abo und keine Videos.
  • Auftragserfassung als IT-Projekt unterschätzen. Workist ist spezialisiert, aber die ERP-Anbindung braucht IT-Kapazität und eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten.
  • Leistungsversprechen aus Anbieterwerbung übernehmen. Prozentzahlen zu Zeitersparnis sind Marketingaussagen — messen Sie im eigenen Pilot.

Welche Alternativen gibt es?

Wenn Ihr Team vor allem E-Mails, Zusammenfassungen und Entwürfe braucht, deckt ein KI-Assistent für Unternehmen Text und Übersetzung oft in einem Werkzeug ab. Wenn Kundenanfragen automatisch beantwortet werden sollen, ist KI im Kundenservice die passende Kategorie. Geht es um die Verarbeitung anderer Dokumente als Bestellungen — Rechnungen, Lieferscheine, Verträge —, schauen Sie auf KI-Dokumentenverarbeitung.

Wie wir auswählen, gewichten und uns finanzieren, steht auf Wie wir vergleichen. Dieser Vergleich umfasst die von uns geprüften Lösungen, nicht jeden Anbieter am Markt.

Häufige Fragen

Was kann KI im Marketing und Vertrieb konkret übernehmen?

In unserer Auswahl vier Dinge: Texte entwerfen und variieren (neuroflash), übersetzen und sprachlich verbessern (DeepL), Videos aus Text erzeugen (Synthesia) und eingehende Bestellungen automatisch ins ERP übertragen (Workist). Kundengespräche, Preisverhandlungen und Strategie bleiben bei Menschen; KI übernimmt die wiederkehrende Produktions- und Erfassungsarbeit davor und danach.

Müssen KI-generierte Marketingtexte gekennzeichnet werden?

Für gewöhnliche Werbetexte, die ein Mensch prüft und veröffentlicht, sieht die KI-Verordnung keine allgemeine Kennzeichnungspflicht vor. Art. 50 betrifft vor allem KI-Systeme, die direkt mit Menschen interagieren, sowie bestimmte synthetische Inhalte wie Deepfakes. Wer KI-Avatare in Videos oder Chatbots im Vertrieb einsetzt, sollte die Transparenzpflichten prüfen lassen. Das ist keine Rechtsberatung — lassen Sie Ihren Fall einordnen.

Was kostet KI für Marketing-Teams?

In unserer Auswahl beginnt neuroflash bei 42 € monatlich (Pro: 84 € pro Nutzer), Synthesia bei 18 $ monatlich bei jährlicher Zahlung mit Free-Plan, DeepL bietet eine kostenlose Basisversion — die Pro-Preise waren beim Prüflauf nicht maschinell auslesbar. Workist nennt keine Listenpreise und rechnet nach Dokumenten pro Jahr mit zwölf Monaten Mindestlaufzeit. Alle Angaben Stand 08/2026 laut Anbieter-Websites.

Dürfen wir Kundendaten in diese Werkzeuge eingeben?

Nur mit Rechtsgrundlage und Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Synthesia verlinkt einen öffentlichen AV-Vertrag, Workist nennt ihn auf der Website; bei DeepL und neuroflash haben wir beim Prüflauf keinen gefunden — fragen Sie ihn vor Vertragsschluss an. Für reine Werbetexte ohne Personenbezug ist die Frage entspannter als für Kundenkorrespondenz mit Namen und Adressen.

Ersetzt KI-Übersetzung eine Übersetzungsagentur?

Für interne Dokumente, Angebote und Korrespondenz meist ja; für rechtlich bindende Verträge, Marketing-Claims und Produktsicherheitstexte bleibt ein menschliches Lektorat sinnvoll. DeepL nennt Integrationen in Word, Microsoft 365, Google Workspace und Browser, sodass die Übersetzung dort stattfindet, wo der Text entsteht.

Wo fange ich an, wenn Marketing und Vertrieb beides wollen?

Beim Prozess, der heute am meisten manuelle Zeit kostet und am wenigsten Kundenkontakt hat. Im Innendienst ist das oft die Auftragserfassung, im Marketing die Produktion von Textvarianten und Übersetzungen. Ein Werkzeug, vier Wochen, messbares Ziel — danach erweitern.