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Glossar

Was ist KI-Assistent?

Zuletzt aktualisiert am · Aidan Faes

Kurz gesagt

Ein KI-Assistent ist ein Sprachmodell mit fester Aufgabe, festem Systemprompt und meist Zugriff auf Firmenwissen. Er unterscheidet sich von einem allgemeinen Chatfenster dadurch, dass Rolle, Datenquellen und Grenzen vorab eingestellt sind. Für Nutzende bedeutet das: weniger erklären müssen, gleichbleibendere Ergebnisse.

In der Praxis entstehen Assistenten dort, wo eine Aufgabe oft genug wiederkehrt, um sie festzuschreiben. Typische Beispiele sind ein Assistent für Angebotstexte mit Zugriff auf die Leistungsbeschreibungen, einer für die technische Hotline mit Zugriff auf Handbücher und einer für die Personalabteilung mit Zugriff auf Betriebsvereinbarungen. Der Aufwand je Assistent ist klein, der Nutzen entsteht durch die Wiederholung.

Technisch stecken drei Dinge darin: der Systemprompt, der das Verhalten festlegt, eine Auswahl an Dokumenten, die über RAG angebunden wird, und die Berechtigungen, die bestimmen, wer ihn benutzen darf. Der dritte Punkt wird oft unterschätzt. Ein Personalassistent mit Zugriff auf Gehaltsunterlagen darf nicht im allgemeinen Verzeichnis stehen, und wer ihn anlegen darf, gehört ebenso geregelt wie die Inhalte.

Der typische Fehler ist der Wildwuchs. Nach einem halben Jahr existieren siebzig Assistenten, dreißig davon einmal benutzt, und niemand weiß, welcher gepflegt wird. Bewährt hat sich ein einfacher Bestand: Wer hat ihn angelegt, für welche Abteilung, mit welchen Quellen, wann zuletzt geprüft. Assistenten ohne Nutzung werden abgeschaltet, nicht archiviert.

Vom KI-Agent unterscheidet sich der Assistent dadurch, dass er antwortet, aber nichts auslöst. Er schreibt den Entwurf, er verschickt ihn nicht. Diese Grenze ist beim Einstieg ein Vorteil, weil Fehler folgenlos bleiben. Wenn Sie später Aktionen in anderen Systemen wollen, ist das eine eigene Entscheidung mit eigenen Anforderungen an Protokollierung und Freigabe.

Welche Begriffe hängen damit zusammen?

  • Systemprompt: Eine feste Anweisung, die vor jeder Nutzereingabe gilt und Rolle, Tonfall und Grenzen des Assistenten setzt.
  • KI-Agent: Ein Assistent, der nicht nur antwortet, sondern Schritte plant und Aktionen in anderen Systemen auslöst.
  • Retrieval Augmented Generation: Verfahren, bei dem passende Firmendokumente gesucht und dem Modell mitgegeben werden, damit die Antwort auf Belegen beruht.

Wo wird KI-Assistent in der Auswahl konkret?

Begriffe helfen erst, wenn sie an einer Entscheidung hängen. KI-Assistent spielt vor allem in KI-Assistenten & LLM-Plattformen eine Rolle. Dort sehen Sie, wie die geprüften Lösungen mit dem Punkt umgehen, jeweils mit Quelle und Stand-Datum.

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Häufige Fragen

Wie viele Assistenten braucht ein Betrieb am Anfang?

Drei bis fünf gut gepflegte reichen für den Start und decken meist die häufigsten Aufgaben ab. Beginnen Sie in den Abteilungen mit dem größten Textaufkommen und erweitern Sie erst, wenn diese wirklich genutzt werden.

Wer pflegt die hinterlegten Dokumente?

Die Fachabteilung, der der Assistent gehört. Veraltete Handbücher führen zu falschen, aber gut belegten Antworten, und das ist schwerer zu erkennen als eine offensichtliche Halluzination. Legen Sie ein Prüfintervall fest.

Quellen

  • Anbieterangaben laut Anbieter-Websites (abgerufen am 20.08.2026)